Historische Personen

Stadtführer in zeitgenössischen, aufwendigen Kostümen begleiten Sie durch verschiedene Epochen der Hildesheimer Stadtgeschichte. Sie erzählen von Sitten und Gebräuchen ihrer Zeit, von Licht- und Schattenseiten des städtischen Lebens. Die Vergangenheit wird lebendig. Gäste werden dabei stets einbezogen, können z.B. Köstliches riechen und schmecken, etwa den Hildesheimer Luttertrunk der Räte oder die Himmlische Branntwein-Kaltschale.
Fragen Sie nach bei der tourist-info oder direkt bei den KostümführerInnen der Stadtführergilde.

Renata lädt als Hildesheimer Wappenfigur zu einer Reise in die Vergangenheit der Stadt ein.

Renata, die Wappenfrau von Hildesheim, trägt die Hildesheimer Farben und repräsentiert alles Positive unserer Stadt.

Eine Frau mit Biss und viel sozialem Engagement

Elise Bartels zieht als SPD-Abgeordnete der Stadt Hildesheim in den Berliner Reichstag ein.

Martha ist eine starke Frau und kennt alle Menschen im Dombezirk.

Martha ist die Köchin von Bischof Bernward und eine selbstbewusste Frau, die die Streiche der Domschüler sehr gut kennt.

Geseke beherrscht allerlei Beschwörungen und Zauber.

Geseke aus der Neustadt ist zwar als Hexe verschrieen, aber heimlich schätzen alle ihr Wissen über Heilkräuter.

Wilhelmine Lüntzel ist eine selbstbewusste Frau der Oberschicht und lebt mit ihrer Familie im 19.Jhd. am Hildesheimer Marktplatz

Ständig mit der ganzen Familie unterwegs, und das vor 1200 Jahren.

Elisabeth von Rantzau ist eine Ordensfrau mit Einfluss. Früher war sie allerdings protestantisch.

Lisbeth aus der Neustadt hat dunkle Geheimnisse

Warum mag Lisbeth plötzlich schwarze Hühner ? Merkwürdig auch, dass sie sich auf einmal so teure Kleider leisten kann.

Marosella, Gauklerin mit Leib und Seele, ist nicht "petrisch noch paulisch". Sie tanzt, musiziert und bezaubert die Zuschauer.

Liebesdienerin Alwine ist zwar nicht mehr die Jüngste, doch stattlich und gesund. Sie bietet alles, was "Mann" begehrt, aber das Wort "Hure" hört sie gar nicht gern.

Mechthild weiß, wohin man ein ungewolltes Kind bringen kann.

Die Magd Mechthild hat ihr nichteheliches Kind lieber dem Kloster anvertraut. Sie weiß, dass Kindsmord in Hildesheim mit einem grausamen Tod bestraft wird.

Hört, ihr Leut und lasst euch sagen !

Die Nachtwächterin ist abends unterwegs und achtet auf die nächtliche Sicherheit der Bürger.

 

"Etikette ist alles", sagt Frau Kommerzienrat Braun.
Männer mögen "Blaustrümpfe" nicht.  

Margareta Bex ist die reichste Witwe der Stadt. Sie zeigt sich stets gut betucht und besitzt das Storrehaus am Markt.

Magdalene Kiffle, die Sandkloppersche, arbeitet hart für ihre Familie. Sie wird aber als Hexe "besagt" und landet dadurch im Kerker. Kann sie von dort gerettet werden?

Mette Wildefüer ist das treusorgende Eheweib des streitbaren Hildesheimer Bürgermeisters. Während er versucht, die Reformation von der Domstadt fern zu halten, hütet sie ein großes Geheimnis vor ihm.

Die Pastorentochter Luise Cooper, Autorin und Entwicklungshelferin in China, gründet 1890 die Hildesheimer Blindenmission

Carla Sermes führt 36 Jahre lang die Marienschule durch den Kulturkampf. Sie ermuntert ihre Schülerinnen sich literarisch zu betätigen.

Gräfin Schonetta, fromm und reich, findet Schutz vor ihren räuberischen Verwandten beim Hildesheimer Domkapitel.

Der Nachtwächter Christian ist ein kräftiges Mannsbild und weiß auch mit lichtscheuen Gestalten unerschrocken umzugehen.

Julie von Egloffstein ist "Goethes glückliche Zeichnerin". Sie lebt in Hildesheim.

Marie von Kleist ist eine Hofdame der Königin Luise. Weshalb besucht sie Hildesheim?

Hartnäckig bleiben und nicht nachgeben bis das Ziel
  erreicht ist.

Die resolute, selbstbewusste Witwe Jutta Koderolv ist die erste Frau, die sich 1408 in der Männerwelt der Hildesheimer Leinewebergilde einen Platz erkämpft hat.

Joseph Anton Cramer ist Lehrer am Fürstbischöflichen Gymnasium.Er ist Wissenschaftler, Autor der "Physischen Briefe" und kennt die Probleme der Hildesheimer Wasserversorgung

Auch als Bademagd kann man Karriere machen

Die Stoberin erzählt, wie es in der Badestube zugeht und was ein Bader seinen Kunden alles bieten kann.

Für die Menschen ist sie schon gestorben. Das Siechenhaus ist nun ihr Zuhause.

Eine aussätzige Bettlerin hofft auf Almosen. Sie beklagt die schaurige Prozedur der Lepra-Schau und die Mitleidlosigkeit der eigenen Familie.

Anna Brandis ist seit 1587 die tugendhafte Ehefrau von Joachim Brandis d. Jüngeren. Gerne schwelgt sie in Erinnerungen an ihre prachtvolle Hochzeit.

Helena Dörrien lebt im 18. Jahrhundert. Sie schreibt pädagogische Werke und ist eine allgemein anerkannte Botanikerin.

Ursula Brandis, eheliche Borcholten, ist stolz auf das Kaiserhaus, das sie mit ihrem Mann erbaut hat.

Bürgermeister Harmen Sprenger regiert nach der Einführung der Reformation ab 1542 mit strenger Hand die Stadt Hildesheim.

 

Gerda gehört zur einflussreichen Zunft der Knochenhauer. Vor dem prächtigen Zunfthaus am Markt verkauft sie Fleisch und berichtet ihren Kunden vom Leben der Fleischer.

Na, da ist doch wohl kein Hexenschuss im Spiel?

Die Muhme Lene kennt alle alten Sagen und Geschichten und ist immer für ein wenig Tratsch zu haben.

Was macht Barbelin so spät noch an der Mühle?

Barbelin Diederich, die Frau des Hildesheimer Scharfrichters, ist stolz auf die Kunstfertigkeit ihres Mannes. Außerdem sucht sie nach einem Bräutigam für ihre Tochter.

Die kesse Schankmagd Triene probiert das deftige Mahl, dass sie eigentlich einem Gast bringen soll, lieber erst einmal selbst. Das Bier scheint ihr wohl zu schmecken.

Hulda ist ein willkommener Anblick für jeden, der ein dringendes menschliches Bedürfnis verspürt und weit von daheim ist. Sie bietet Eimer und frisches Stroh für die Notdurft. Die wohlriechenden Kräuter sind eine Wohltat für die Nase.

Die Papesche hat es als junge Witwe im Jahre 1492 gerichtlich durchgesetzt, die Bienenstöcke behalten zu dürfen, die ihr Mann einer frommen Stiftung vermacht hatte. Als erfolgreiche Imkerin verkauft sie Wachskerzen und den besten Honig in Hildesheim.

Dorothea Borchers ist eine gut ausgebildete Hebamme, die gegen männliche Ignoranz kämpfen muss, um endlich ihren Beruf ausüben zu können.